Kontinentaleuropäisch

Divergierende Trends stellen zusätzliche Anforderungen an Produzenten

Im Marktsegment des kontinentaleuropäischen Käses, das aus halbfesten gelben Käsesorten wie Gouda, Edamer, Tilsiter und Maasdamer besteht, sind zwei divergierende Trends zu beobachten.

Gestiegene Nachfrage nach kontinentalem Premiumkäse

Der erste Trend ist eine klare Verbraucherforderung nach mehr Differenzierung. Das Interesse an lokalen oder regionalen Käsesorten wächst, ebenso das Interesse an speziellem Premiumkäse aus anderen Teilen der Welt. Die Konsumenten suchen nicht nur die Differenzierung im Geschmack, sondern kaufen auch die Handwerkskunst und Geschichte, die hinter dem Käse stehen. Sie sollten sich also nicht wundern, wenn Sie in einem Laden in Kalifornien oder gar Schanghai auf einen drei oder gar fünf Jahre alten Gouda stoßen. 

Höhere Nachfrage nach einfachem kontinentalem Käse

Der zweite Trend ist eine gestiegene Nachfrage nach einfachem kontinentalem Käse, der oft unter Eigenmarken angeboten wird. Bei einfachem kontinentalem Käse hängen die Marktanforderungen davon ab, wer ihn wo kauft: Bei Sandwich-Käse sind Geschmack und Textur wichtig, bei Pizzakäse kommt es auf die Schmelzfähigkeit an und bei Käse, der für den Export vorgesehen ist, spielt lange Haltbarkeit die entscheidende Rolle.

Der Markt für einfachen und Premiumkäse vom Kontinent hat in den letzten Jahren einen steilen Anstieg bei Kaufentscheidungen zugunsten von verzehrbereitem Käse erlebt, der als Scheiben, geriebener Käse, Snack-Bissen usw. abgepackt ist. Damit wachsen die Ansprüche an Schneidbarkeit und Reibeigenschaften.

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