BRT hi-sense

Ein mikrobiologisches Testkit für den Nachweis von Inhibitoren wie Antibiotikarückständen in der Milch von Kühen, Schafen und Ziegen.

Der BRT hi-sense Test nutzt die Empfindlichkeit spezieller Bakterien gegenüber Antibiotika (und anderen Hemmstoffen). Sind solche Inhibitoren vorhanden, wird eine Stoffwechselaktivität der Testbakterien verhindert oder verlangsamt.

BRT hi-sense basiert auf dem Prinzip des Brillantschwarz-Reduktionstests, bei dem ein Reduktionsprozess genutzt wird, um das Wachstumsniveau mithilfe farbiger Indikatoren zu messen. Die Farbe des Indikators wechselt bei Vorhandensein saurer Stoffwechselprodukte einer wachsenden Testkultur von Blau zu Gelb. 

Ist die inkubierte Milch frei von Inhibitoren, wachsen die Testbakterien, verursachen einen Farbwechsel zu gelb und das Testergebnis ist negativ.

Enthält die getestete Milch jedoch Hemmstoffe, findet dieser Farbwechsel nicht oder nur in geringerem Maße statt und die Indikatorfarbe bleibt Blau. Eine solche Milchprobe würde als positiv eingestuft.

Der BRT hi-sense ist der empfindlichste Test im BRT-Sortiment. Als einer der am breitesten angelegten Tests auf dem Markt besitzt der BRT hi-sense im Vergleich zu EU MRLs eine ausgezeichnete Empfindlichkeit für Beta-Lactame, Cephalosporine, Tetracycline, Sulphonamide, Tylosin, Gentamycin und Neomycin.

BRT hi-sense ist sehr unempfindlich gegenüber natürlichen Hemmstoffen, weshalb er sich hervorragend für den spezifischen Nachweis von Antibiotikarückständen eignet. Darüber hinaus zeigt er sehr gute Leistungen bei Milchproben mit hohem Fettgehalt oder niedrigem pH-Wert.

Der BRT hi-sense Test ist in zwei Formaten erhältlich:

  • Single 48: Ein Karton, der einen Behälter mit 0,1-ml-Einwegpipetten und einen Kunststoffständer mit 48 Einzeltests in Plastikpipetten enthält. 
  • Streifen: Eine Packung, die fünf Rahmenplatten mit jeweils 96 Wells enthält. Jede Platte besteht aus 12 Streifen mit jeweils 8 Wells, die ganz nach Bedarf in Gruppen zu je acht Wells bis hin zu einzelnen Wells geteilt und separat inkubiert werden können. Bögen mit Klebeband zum erneuten Versiegeln für die Inkubation liegen bei. 

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