Bei Londons Konsumenten stehen Gesundheit und Geschmacksvarianten an erster Stelle

Was haben Aktivkohle, Kefirwasser und Kokosnussjoghurt gemeinsam? Unter Londons Feinschmeckern sind sie gerade der letzte Schrei.

Während die Mitglieder unseres Global Marketing Teams für Lebensmittelkulturen & Enzyme an ihrer Cashewmilch nippten, den Latte mit Aktivkohle kosteten und aus ihrer Frühstücksschale Kokosnussjoghurt löffelten, wurde ihnen klar, dass einige dieser Trends sich noch eher im Ideenstadium befinden, während andere an Popularität zulegen und es bereits in die Supermarktregale geschafft haben. 


„Frei von“ und „Gesund“ liegen voll im Trend

Unser Team war zur jährlich stattfindenden Konferenz Food Matters Live 2019 nach London gereist. Dort kam es mit Start-up-Unternehmen ins Gespräch und nahm an Seminaren zu Themen wie aktuelle Trends, wissenschaftliche Forschung zu beliebten Inhaltsstoffen und Marktinnovationen teil. Das Team nutzte seine Zeit in London auch dazu, in den Restaurants der Stadt nachzuspüren, wie diese Trends an Fahrt aufnehmen.

„Einige der populärsten Konzepte in Cafés und Lebensmittelläden waren die „Frei von“-Angebote und eng damit verknüpft die Zunahme gesundheitsfördernder Zutaten wie Probiotika und anderer fermentierter Produkte. Hinzukommen Zutaten, von denen sich die Verbraucher einen gesundheitlichen Nutzen versprechen, wie beispielsweise Aktivkohle und CBD-Öl. Bei den meisten Produkten wird der geringere Zuckergehalt hervorgehoben und Angebote auf pflanzlicher Basis haben in nur wenigen Jahren ihre Präsenz in den Regalen vervielfacht. Etiketten mit Gesundheitsversprechen und Clean Labels waren auf der Konferenz ein heißes Thema, denn immer mehr Unternehmen erkennen, dass Konsumenten ihre Kaufentscheidung davon abhängig machen, was an Zutaten in den Produkten steckt – und was nicht“, sagt Wynne Lewis, Global Brand und Marketing Manager bei Lebensmittelkulturen & Enzyme. 

„Dies steht im Einklang mit unserer 2025er Studie, in der wir ‚bequem‘ und ‚gesund‘ als ein zentrales Dilemma für Konsumenten ausgemacht haben, die nach gesunden und gleichzeitig praktischen Angeboten Ausschau halten. Indem sie bereits beliebte Produkte wie Latte, Saft und Joghurt verfeinern und, in manchen Fällen, einen gesundheitlichen Nutzen hinzufügen, können Konsumenten ihre Bedürfnisse auf eine spannende neue Weise stillen“, fügt Lewis hinzu.

 

Flexitarier fördern die Suche nach neuen Geschmacksrichtungen

Ein Vortrag von Mark Cowan, Mitgründer von Happen UK, befasste sich mit der Frage, welche Kräfte den Wechsel zu Ernährungsalternativen fördern. Er wies darauf hin, dass es bei veganen Konsumenten ein ganzes Spektrum von Motiven gibt, die von Ernährung über Umwelt bis hin zu ethischen Überlegungen reicht. 

„Sie suchen nach Lebensmitteln auf pflanzlicher und ‚reiner‘ Basis. Aus der gesundheitlichen Perspektive wählen sie Alternativen aufgrund medizinischer Notwendigkeiten, um Gewicht zu reduzieren und um sich ‚besser zu fühlen‘. Hinzu kommt die große Gruppe der ‚Flexitarier‘. Sie war Thema vieler Vorträge. Es handelt sich um Konsumenten, die weder aus medizinischen noch aus ethischen oder umweltbezogenen Überlegungen heraus zu Alternativen auf pflanzlicher Grundlage greifen. Sie wollen etwas Neues ausprobieren und unbekannte Geschmacksrichtungen kennenlernen“, sagt Cowan. 

Bei Chr. Hansen engagieren wir uns leidenschaftlich für Lebensmittel und Gesundheit und es hat für uns höchste Priorität, in Kontakt mit den neusten Trends im Markt zu bleiben und unseren Kunden als Innovationspartnern von solchen Reisen neue Erkenntnisse mitzubringen. Als Experten für Fermentation beobachten wir erfreut, dass Konsumenten mehr über die Vorteile der Fermentation für ihre Gesundheit erfahren. Wir sind begeistert über die Auswahl an leckeren Produkten, die der heutige Markt zu bieten hat, und über die anhaltende Kreativität als Motor des Marktes von morgen.

 

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