Alkoholgehalt von Wein vermindern

So erzielen Sie mit natürlichen Lösungen alkoholarme Weine: Fokus auf Trauben und VINIFLORA®-Lösungen

Die globale Erwärmung betrifft Weinanbaugebiete auf der ganzen Welt und ist seit mindestens 2 Jahrzehnten sichtbar und spürbar. Ihre Folge ist ein höherer Reifegrad der Trauben und damit ein höherer Endgehalt an Ethanol im Wein.

Dies bereitet Weinherstellern manchmal Kopfzerbrechen: Wenn der Alkoholgehalt Werte über 14% oder 15% v/v erreicht, wird die Hefe „vergiftet“, was eine schleppende oder sogar stagnierende alkoholische Fermentation zur Folge haben kann. Um die Fermentation selbst unter diesen schwierigen Bedingungen zum Abschluss zu bringen, hat Chr. Hansen einen Stamm der Saccharomyces cerevisiae-Hefe ausgewählt: MERIT.

Auf Verbraucherseite gibt es eine wachsende weltweite Nachfrage nach körperreichen, aromareichen Weinen mit niedrigerem Alkoholgehalt. Im Markt wachsen die Anteile von drei Produktgruppen: Weine ohne Alkohol, Weine mit niedrigem Alkoholgehalt zwischen 8% und 10% v/v sowie Weine mit höherem Alkoholgehalt, der zwischen 11% und 13% liegen, aber unter 14% bleiben soll.

Hauptgrund für diesen Trend ist die unmittelbare gesundheitliche Wirkung von Alkohol. Die Konsumenten achten zunehmend auf ihren Lebensstil und dessen Auswirkung auf ihre Gesundheit. Sie suchen daher eine aromareiche, gute sensorische Erfahrung bei niedrigerem Alkoholgehalt. Dieser Trend gewinnt definitiv an Stärke.

Chr. Hansen leistet in diesem Bereich Pionierarbeit und arbeitet partnerschaftlich mit Weinherstellern an der Frage, wie mikrobielle Lösungen dazu beitragen können, einen ausgewogenen, geschmacksintensiven Wein ohne grüne Charakteristiken und mit gut ausgebautem Körper aus Trauben zu produzieren, die zu einem viel früheren Zeitpunkt gelesen werden.

Durch unser Sortiment an Spezialhefen und Bakterien konnten wir einige Protokolle definieren, die durch natürliche mikrobielle Lösungen helfen, den Endgehalt an Alkohol zu reduzieren.

Teilen