Probiotika können Frühgeborenen helfen

Eine probiotische Mischung aus drei Stämmen von Chr. Hansen kann zur Gesundheit und Entwicklung des Darms von Frühgeborenen beitragen und senkt das Risiko für eine nekrotisierende Enterokolitis nachweislich um 50 %.

Was ist NEC?

Nekrotisierende Enterokolitis (NEC) ist eine entzündliche Erkrankung und häufigste Todesursache bei Frühgeborenen.2 Experten glauben, dass der Hauptgrund für NEC ein noch nicht ausreichend entwickelter oder geschädigter Darm ist, verursacht durch Komplikationen wie mangelhafte Blut- oder Sauerstoffversorgung des Darms oder eine Verletzung bzw. bakterielle Besiedelung der Darmschleimhaut.3

NEC betrifft 5 % der zwei Monate zu früh geborenen Kinder4

Etwa 1-2 % aller Babys kommen sehr vorzeitig oder sogar extrem frühzeitig auf die Welt, also zwei Monate oder mehr vor dem Geburtstermin. Dies sind pro Jahr rund 2,4 Millionen Babys weltweit.5 NEC betrifft rund 5 % dieser Gruppe und führt zu einer Sterblichkeitsrate von bis zu 30 %.4, 6

Probiotisches Produkt kann das NEC-Risiko senken

Für eine probiotische Mischung aus drei Stämmen von Chr. Hansen konnte nachgewiesen werden, dass sie unterstützend für ein gesundes Immunsystem und eine gute Verdauungsfunktion des Darms wirkt. Dieses Produkt enthält eine Mischung aus drei unterschiedlichen probiotischen Stämmen: BB-12® Bifidobacterium animalis subsp. lactis, TH-4® Streptococcus thermophilus und Bifidobacterium longum subsp. infantis. Die Mischung trägt dazu bei, das NEC-Risiko um bis zu 50 % zu reduzieren. Zu diesem Ergebnis kommen zwei klinische Studien an insgesamt über 1.200 Frühgeborenen, die zwei Monate oder mehr vor ihrem Geburtstermin zur Welt kamen.1, 7

Strenge Produktionsvorschriften garantieren höchste Qualität

Wegen der hohen Anfälligkeit Frühgeborener gegenüber Infektionen hat Chr. Hansen strengstens geregelte Produktionsverfahren eingerichtet. Chr. Hansens zusätzliche Anforderungen umfassen erweiterte Tests auf Verunreinigungen und strengere Vorschriften für Umgebungsmonitoring und Sauberkeit, um Kontaminationsrisiken auszuschließen.

Zur Vermeidung von Kontaminationen trägt außerdem bei, dass das Produkt statt in Mehrfachverpackungen in versiegelten Einzelpackungen für den Einmalgebrauch geliefert wird. 

 
1. Jacobs et al. Pediatrics 2013,132(6):1055-1062 
2. Cotton et al. J Perinatol 2005,25:650–655
3. Alganabi et al. F1000Research 2019,8:1-8
4. Neu & Walker. N Engl J Med 2011,364(3):255-264
5. Chawanpaiboon et al. The Lancet 2019,7:37-46
6. Fitzgibbons et al. J Pediatr Surg 2009,44(6):1072-1075
7. Bin-Nun et al. J Pediatr 2005;147:192-196

 

Teilen