HMO - der dritt häufigste Bestandteil der Muttermilch

Die neuste Forschung zeigt immer mehr gesundheitliche Vorteile der HMOs. Chr. Hansen HMOs sind durch wissenschaftliche Studien unterstützt.

Stillen bietet Säuglingen die beste Ernährung für einen guten Start ins Leben1, denn es hilft ihnen, ein gesundes Darmmikrobiomund ein starkes Immunsystem zu entwickeln sowie eine optimale Gehirnentwicklung. Für manche Mütter und Säuglinge ist Stillen jedoch keine Option. 

Humane Milch-Oligosaccharide (HMOs) sind Kohlenhydrate oder komplexe Milchzucker, die nur in Muttermilch vorkommen. Tatsächlich sind HMOs der dritt häufigste feste Bestandteil der Muttermilch, übertroffen nur von Lipiden und Laktose.

Wissenschaftliche Daten deuten darauf hin, dass jedes HMO einen einzigartigen gesundheitlichen Nutzen bringen kann. Jedes hat seine eigene Struktur und Funktion - und seinen eigenen Zweck. Bislang sind mehr als 150 HMOs in der Muttermilch bekannt. Bei Chr. Hansen produzieren wir heute bereits die fünf dominantesten HMOs und entwickeln kontinuierlich neue HMOs für den Markt. Alle unsere HMOs sind durch wissenschaftliche Studien unterstützt.

 
 

Jüngste wissenschaftliche Forschungen weisen auf gesundheitliche Vorteile von HMOs in folgenden Bereichen hin:

  • Etablierung eines gesunden Darmmikrobioms beim Säugling durch Erhöhung der Menge guter Darmbakterien2
  • Kann die Gehirnentwicklung unterstützen3
  • Unterstützung der Aufrechterhaltung eines ausgewogenen Immunsystems4
  • Reduzierung des Risikos eines bakteriellen Ungleichgewichts durch Förderung eines gesunden Darmmikrobioms5
  • Reifung und Erhaltung der Darmintegrität6.

Werden HMOs als Nahrungsergänzung auf dem gleichen Niveau wie in der Muttermilch zugeführt, können sie daher eine Rolle für das Wachstum und die Entwicklung von Säuglingen spielen, einschließlich der kognitiven Entwicklung.

 

Mikrobiom
HMOs fungieren als „Nahrung für gute Bakterien“   sie unterstützen die Entwicklung des Darmmikrobioms.2

Immunsystem
HMOs binden an Epithelzellen und Glykanrezeptoren im Darm und unterstützen das Gleichgewicht der Immunzellen. Als Präbiotika fördern HMOs das Wachstum nützlicher Bakterien.3

Gehirnentwicklung
Sialylierte HMOs sind eine Quelle für Sialinsäure  ein Baustein des Gehrins. Sialyllactosen und 2'-FL können die synaptischen Verknüpfungen, Gedächtnisfunktion und die Entwicklung des Nervensystems unterstützen.4

Bakterielles Ungleichgewicht
HMOs imitieren Rezeptoren, an denen pathogene Bakterien andocken, sie wirken hier als Köder. Gute Bakterien produzieren hilfreiche Säuren, welche den pH-Wert senken und damit das Wachstum schädlicher Bakterien limitieren.5

Darmbarriere
HMOs können die Funktionen der Darmbarriere durch Interaktion mit der Darmschleimhaut unterstützen. Fermentierte HMO-Metabolite sind eine Energiequelle für Epithelzellent und können ihre Integrität unterstützen.6

 

Quellenangaben

1 „The World Health Organization (WHO) recommends breastfeeding exclusively for the first six months, followed by continued breastfeeding together with complementary foods.“ World Health Organization. International Code of Marketing of Breast-Milk Substitutes. https://www.who.int/nutrition/publications/infantfeeding/9241541601/en/ Accessed November 26, 2020.
2 Gotho et al., 2018, Kostopoulus et al., 2020.
3 Berger et al., 2020.
4 Göhring et al., 2016, Ayechu-Muruzabal et al., 2018.
5 Asadpoor et al., 2020.
6 Oliveros et al., 2021.
 

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